Willkommen!
Herzlich Willkommen auf der Presseseite des Sujet Verlags!
 
Wünsche bezüglich der Rezensionsexemplare richten Sie bitte an: kontakt@sujet-verlag.de
Für weitere Informationen schicken Sie uns bitte eine E-Mail, rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
 
"Tarlan" auf Platz 4 der Litprom-Bestenliste

"Ein leiser Roman, der es in sich hat."

Mit "Tarlan" von Fariba Vafi holt man sich einen Weltempfänger ins Haus: Einblicke in den Iran im Umbruch, in eine von der Revolution geprägte Generation und in das Leben einer jungen Frau, die zwischen Ideologie und Resignation das geschriebene Wort als persönliche Befreiung erfährt.

Wir freuen uns, den Roman auf Platz 4 der Litprom-Bestenliste zu sehen!

Jetzt portofrei bestellen!

mehr Informationen

Portrait: Fariba Vafi

",Scheinbar' ist ein Wort, das man oft versucht ist, für Fariba Vafis Schreiben zu verwenden. Ihre Geschichten sind scheinbar Frauenliteratur, ihre Sprache scheinbar einfach und realistisch. Doch unter dieser Oberfläche der Schlichtheit brodelt es. Die kunstvolle Anordnung der scheinbar so einfach gewählten Worte verleiht Vafis Prosa eine poetische Dimension, die zwar unmittelbar spürbar wird, sich in all ihrer Wucht aber erst beim zweiten Lesen entfaltet."

Maryam Aras für Faust-Kultur, 05.02.2016

Zum Artikel

mehr Informationen

Sie steht ihren Mann: "Tarlan" von Fariba Vafi

"Der Leser lernt Tarlan als eine junge Frau kennen, die durch ihre Ausbildung tief verunsichert wird und sich selbst und ihr bisheriges Denken in Frage stellt. Zugleich erscheint sie als ein Mensch, der sich nicht korrumpieren lässt und nicht im Strom mitschwimmen will. Das Nachdenken über sich und die eigene Entwicklung geht mit einer Reflexion über die Bedeutung des Schreibens bei der Wahrheitssuche einher: Schreiben heißt für Tarlan nicht nur Verantwortung zu übernehmen. „Ich denke, auch der Mensch nimmt Gestalt an, indem er schreibt. Er kommt ans Licht. Und wird frei“. Diese Worte ihres Lehrers hat Tarlan nicht vergessen. Der Leser wird Zeuge eines inneren Wachstums- und Reifungsprozesses."

Die vollständige Rezension von Behrang Samsami finden Sie auf literaturkritik.de (16.12.2015).

mehr Informationen

"Die deutschen Leser sind neugierig"

"Von schreibenden Flüchtlingen können die deutschen Leser einiges lernen – und umgekehrt. Das beweist Madjid Mohit, 54, mit seinem Sujet-Verlag: Der Exil- Iraner wurde in Darmstadt gerade für seine Arbeit ausgezeichnet. Im ECHO-Gespräch sagt er, was die deutsche Kulturlandschaft jetzt schon gewinnen kann."

ECHO, 23. November 2015, von Johannes Breckner und Thomas Wolff

mehr Informationen

Hermann-Kesten-Preis 2015: Laudatio Inge Buck

Am 11. November wurde Madjid Mohit mit dem Hermann-Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland geehrt. Frühere Preisträger sind unter anderem Günter Grass und Liu Xiaobo.

Bei der Verleihung hielt unsere Autorin und Freundin Inge Buck eine wunderbare Laudatio, welche Sie an dieser Stelle nachlesen können.

 

Verleihung des Hermann Kesten-Preises 2015 am 11. November 2015 in Darmstadt

 

Inge Buck

Laudatio auf Madjid Mohit

 

 

WO WIR ZUHAUSE SIND,

WO ES AUCH SEI

11 Stationen

1

Ich beginne mit einem Gedicht von Madjid Mohit:

 

Weser

 

Neben dir sitze ich

Und lasse meine Füße in dich fließen

Und schmecke den Geschmack der Hauskirche.

Neben dir kann ich bis zu den Jasminblüten laufen.

Neben allen Akzenten dieser Stadt

Liegst du neben mir.

Ich schreie neben dir,

Ohne dass du wolltest, dass ich dich rufe.

Und ich kann neben dir traurig sein,

Ohne dass du mich so sehen willst.

Du verstehst mich und dein Flussbett ist

Ein Gespräch

Zwischen meinem Gehen und Bleiben.

Ich gehe mit dir und

Bleibe in dir,

Ohne dass mein Gehen dein Bleiben stört

Und mein Bleiben dich!

Du bist hier wie ich.

 

2

Nach über 20 Jahren angekommen in Bremen, wo die Weser fließt:

die biographische Topografie von Madjid Mohit liest sich wie ein Mosaik

aus hellen und dunklen Steinen, aus Orient und Okzident, aus Teheran und der norddeutschen Tiefebene.

 

Wenn er in Bremen in der Bahnhofsvorstadt aus den hochgelegenen Fenstern seiner Verlagsräume auf die Stadt am Fluss blickt, fließen die Bilder zuweilen ineinander, vermischt sich der Nebeldunst der Hansestadt mit dem Smog der iranischen Millionenstadt.

Wenn er auf der Frankfurter Buchmesse in seinem schmalen Verlagsstand sitzt, dann erinnert er sich zuweilen an den Tag, als er auf dem Frankfurter Flughafen mit falschem Pass festgenommen wurde.

 

3

Mit dem Geruch von frischbedrucktem Papier ist Madjid Mohit aufgewachsen, mit dem Abenteuer, wie Bücher entstehen, mit dem Blickwechsel zwischen Sprachen und Kulturen. Er kommt aus einer Verlegerfamilie: schon sein Großvater brachte das erste persisch-deutsche Wörterbuch auf den Weg, das nach jahrzehntelanger Vorarbeit 1958 im Verlag seines Vaters bei Mohit Publishing in Teheran erschienen ist. Der Verlag war führend im Bereich zweisprachiger Lehrbücher und Lexika, auch westliche Literatur wurde gedruckt, z.B. Orwells "Animal Farm".

Als Madjid nach dem Abitur ins Geschäft seines Va      ters einsteigt, erweitert er das Verlagsprogramm um zeitgenössische Autoren der Weltliteratur – etwa mit Romanen des amerikanischen Schriftstellers Saul Bellow – oder mit moderner iranischer Lyrik, z.B. von Seyed Ali Salehi - Gedichte, die ihn begleiten, bis heute.

 

4

Nach der Revolution von 1979 erlebt der 18-Jährige - nach kurzem Scheinfrühling – wie der islamistische Fundamentalismus in alle Lebens- bereiche eindringt, wie das Kulturamt zum Zensuramt wird, lateinische Buchstaben verboten werden, die Universitäten geschlossen bleiben.

Er erfährt, was Zensur für einen Büchermacher und Schriftsteller bedeutet, wie Denken, Sprechen und Schreiben beschnitten werden, wie schließlich die Schere im Kopf den äußeren Eingriffen vorauseilt. „Die Kultur ist eine sehr zierliche, verletzbarePflanze“, so der iranisch-deutsche Schriftsteller Said. Die Vorladungen zur Zensurbehörde, die Reduzierung der Papierzuteilung, die Vernichtung von 3000 Exemplaren von Marquez' "Hundert Jahre Einsamkeit“, schließlich die Todesdrohung gegen Salman Rushdie sind Stationen des Schreckens, die Madjid Mohit 1990 endgültig zur Flucht aus seiner Heimatstadt Teheran zwingen.

 

5

Ich habe einen Blick in den Kellerraum im Bremer Stadtteil Gröpelingen getan, in dem die alte Druckmaschine stand, auf der Madjid Mohit – nach Flucht, Asylverfahren und Anerkennung als politischer Flüchtling –

dort wieder anknüpfen konnte, wo sein Lebensfaden abgeschnitten worden war: bei seiner Liebe zum Büchermachen.

Im Büro der Bremer Friedensgesellschaft mietet er einen Arbeitstisch von 1,20 m Länge, parallel dazu eine Druckmaschine beim DAB, dem Dachverband der Ausländerkulturvereine Bremen. Das war die Geburtsstunde des Sujet Verlages:1996 gibt Madjid Mohit eine zweisprachige Kultur-Literaturzeitschrift heraus, die unter dem Namen Sujet mit insgesamt 6 Ausgaben monatlich erscheint - ein Forum, in dem ein Bogen gespannt wird zwischen den Kulturen, zwischen Orient und Okzident, zwischen Teheran und Bremen. In den ersten Nummern veröffentlicht er zweisprachig Gedichte von Seyed Ali Salehi, dem Dichterfreund, der in Teheran geblieben ist – ein Gedicht, wie dieses:

 

Wir müssen am Leben bleiben.

Der Regen ist noch da,

der Weg, der Traum, die Klarheit.

Die Nacht ist nur eine Metapher.

Die Nacht ist niemandes Feind.

Wir erreichten die Freude durch die Widmung des Lebens.

Versuche das mit dem Gedicht:

Es ist gut,

ist die Hoffnung,

die Freude,

der Frieden…

 

Madjid Mohit: „Ich lebte mit den Gedichten und übersetzte sie – ohne die Sprache gut zu beherrschen - in einer Zeit, in der ich noch nicht wusste, ob ich meinen Beruf hier in Deutschland würde ausüben können.“

 

6

Mit Beharrlichkeit, Flexibilität, und Begeisterungsfähigkeit ist es Madjid Mohit gelungen, zu seinem Beruf zurück zu kehren. „Ich könnte mir nichts anderes vorstellen, als Bücher zu machen.“ Und:„Ich hätte es nicht durchgehalten, wenn ich die Bücher nicht mit Liebe machen würde.“

Empfohlen als alternativer Kleinverlag im Bremer „Viertel", der sich besonders für Lyrik engagiert, suchte ich im Frühjahr 2004 den Sujet Verlag auf. Im Mittelpunkt der Verlagsräume stand eine massive Heidelberger Druckmaschine, auf der Madjid Mohit im Offsetverfahren mehrfarbig Kataloge, Bildbände und Bücher druckte und - oft in nächtlichen Sonderschichten, mit Hilfe von Freunden, - die Seiten eigenhändig sortierte und zusammenlegte.

Das Verlagsprogramm war eine bunte Mischung: neben Lyrik deutschsprachiger Autoren, besonders aus Bremen, standen zweisprachige Kinderbücher, Sachbücher zum Thema Migration und iranische Exilautoren, die inzwischen auf Deutsch schreiben.

Bei Lesungen saßen die Zuhörerinnen und Zuhörer rund um die Druckmaschine, die - zugedeckt -  auch als Büchertisch diente. „Ich suche immer nach einer Lösung“ – so seine Devise, damals wie heute.

 

7

Vom Flüchtling zum Verleger“: so titelte im Frühjahr 2010 Henning Bleyl in der Taz Bremen – dem einzigen Medium, das in diesen Jahren die Arbeit des Sujet Verlages wahrnahm, seine Publikationen von Welthaltigkeit würdigte - und über seine Präsenz auf der Leipziger Buchmesse berichtete: über Veranstaltungen im Gohliser Schlösschen, wo u.a. die iranischen Autorinnen und Autoren Sanaz Zaresani, Shahla Baversad, Mahmood Falaki und Salem Khalfani aus ihren Neuerscheinungen lasen; sowie u. a. über bibliophile Buchproduktionen in der Verbindung von Lyrik und Grafik.

Im Verlagsverzeichnis vom Frühjahr 2010 zeichnet der Sujet Verlag ein erkennbareres Profil und gibt sich offensiver als Sprachrohr für Exilautoren zu erkennen:

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ganz besondere Buchprojekte zu realisieren, die verschiedene Kulturen, Autoren und Künstler im Zusammenspiel verschiedener Medien  fördern und vereinen und die

Exilautoren hierzulande eine Stimme geben. „Sujet bedeutet nicht nur im Französischen „Thema“, sondern auch auf Persisch, meiner Muttersprache“, sagt Madjid Mohit. Somit ein idealer Name für einen Verlag, der sich der großen Tabu-Themen seiner Heimat annimmt, wie Politik, Sexualität, Moderne, Verfolgung, Migration und Integration. Deshalb fördert der Sujet Verlag besonders die Exilliteratur iranischer Autoren.“

 

8

Hier ist Iran!“ Mit der Gedichtzeile der Lyrikerin Sanaz Zaresani im Titel erscheint folgerichtig ein Jahr später im Sujet Verlag die Anthologie „Persische Lyrik im deutschsprachigen Raum“ „In den Gedichten“, so der Herausgeber Gerrit Wustmann im Vorwort , „geht es um das Leben unter der Diktatur, das Leben im Exil und die Ich-Suche zwischen zwei Sprachen und Kulturen“. Und er dankt im Nachwort Madjid Mohit, der nicht nur mit eigenen Gedichten vertreten ist, sondern „ der das Projekt von Anfang an mit großer Begeisterung gefördert und unterstützt und es auf jedem Schritt des Weges begleitet hat.“

Gleichzeitig beginnt der Sujet Verlag mit einer neuen Reihe, mit der Edition Moderne iranische Lyrik. Es erscheinen in deutscher Übersetzung die Gedichte von Pegah Ahmadi -  aus dem Farsi von Jutta Himmelreich, die Gedichte von Vahe Armen -  aus dem Persischen von Hossein Mansouri , die Gedichte von Shams Langrudi -  aus dem Persischen von Leila Nouri Naini. Und unter dem Titel „Geboren in ein verworrenes Lied“  erscheinen die Gedichte von Seyed Ali Salehi, Verse, die Madjid Mohit all die Jahre über begleitet haben, und die er nun erneut aus dem Persischen ins Deutsche übertragen hat, wie dieses:

 

Der Vogel hatte die Spur der fremden

Stiefelmänner nicht gesehen,

ging

und saß auf einen Baum voller Axtgriffe.

Ein wenig weiter,

hinter den rauschenden Schatten der Soldaten,

war eine endlose Reihe gebrochener Käfige zu sehen.

Und der Vogel fragte gar nicht:

Wozu dieser noch brennende Grill

und der nackte Spieß?

Nur die Spitze eines alten Messers

neben dem Wasser

neckte den ängstlichen Mond.

 

9

Mit dem Umzug in die Bremer Bahnhofsvorstadt hat sich Madjid von der schwergewichtigen Heidelberger Druckmaschine getrennt, in den neuen Verlagsräumen können die Bücher jetzt schneller und leichter im digitalen Druckverfahren hergestellt werden. Madjid Mohit hat mehr Raum und Zeit für die verlegerische Arbeit: für Kontakte mit den Übersetzerinnen und Übersetzern für zweisprachige Literaturprojekte aus dem Französischen, dem Indonesischen, dem Persischen, u. a. mit der Neuauflage der vergessenen Gedichte des 1992 in Deutschland ermordeten iranischen  Lyrikers Freydoun Farokhzad unter dem Titel „Andere Jahreszeit“.

Im Auftrag des Vereins „Erinnern für die Zukunft“ und der Landeszentrale für politische Bildung erscheint 2013 im Sujet Verlag der erste Band der Reihe „Stolpersteine in Bremen“  eine biografischen Spurensuche, in der auch Emigration und Exil in den 30iger Jahren thematisiert werden.

 

Schon seit längerem hat sich Madjid Mohit mit dem Begriff der Exilliteratur auseinandergesetzt. Mit der Frage, ob vor dem historischen Hintergrund von Flucht und Vertreibung, von Sprachverlust und Sehnsucht nach einer Welt von Gestern, von Abschieden ohne Ankunft - ob der Begriff „Exilliteratur“ für die Publikationen seines Verlages im lebendigen Blickwechsel zwischen Sprachen und Kulturen noch zutreffend ist.

In der Diskussion um einen zeitgemäßen Literaturbegriff findet Madjid Mohit das Stichwort im Theaterprojekt „Luftwurzeln“: einer biografisch-dokumentarischen Theaterarbeit mit Menschen aus acht Nationen und drei Generationen, in dem Madjid als Akteur mitwirkt; ein Theaterprojekt mit Laien, angeregt von einem Migrationsstück des deutschen Theaterautors Nuran David Calis mit türkisch-armenisch-jüdischen Wurzeln.

 

10

„Luftwurzelliteratur“: inspiriert von Theaterluft , von Orchideen und Magroven, die ihre Nahrung aus der Luft holen, nicht angewiesen sind auf den Boden; eine Literatur, die die regionale Begrenztheit hinter sich gelassen hat, die ortsunabhängig wirkt, geschrieben von Schriftstellern, die in einem fremden Land eine neue Heimat gefunden haben, die Abschiede in Ankunft verwandeln, Reduzierung in Reichtum, die grenzübergreifend die hiesige Kulturlandschaft bereichern. Wie etwa der indonesischen Lyriker Mohamad in dem soeben erschienenen zweisprachigen  Gedichtband „Don Quijote“: „Eben wegen des Zaubers wurden wir gerettet… Es gibt doch noch Nachmittage, die nur da sind, und Dörfer, die sich nicht verändern. Aber schau, das Leben ist ein Zauber… Und wir sind glücklich. Und wir tun so als ob.“

 

11

Und last noch least: Madjid Mohit macht auch Musik. Er vertont Gedichte, die er aus dem Persischen ins Deutsche übertragen hat und aus dem Deutschen ins Persische. Indem er die Texte zur Gitarre singt, findet er einen tieferen Zugang zur Poesie, öffnet sich für ihn eine Möglichkeit, sich freier in der fremden Sprache auszudrücken, in der Sprache zu Hause zu sein, wie in dem Gedicht von Hilde Domin

Ziehende Landschaft

 

Man muss weggehen können

und doch sein wie ein Baum:

als bliebe die Wurzel im Boden,

als zöge die Landschaft und wir ständen fest.

Man muss den Atem anhalten,

bis der Wind nachlässt

und die fremde Luft um uns zu kreisen beginnt,

bis das Spiel von Licht und Schatten,

von Grün und Blau,

die alten Muster zeigt

und wir zuhause sind,

wo wir zuhause sind,

wo es auch sei…

mehr Informationen

buten un binnen: unsere Geschichte im Bewegtbild

buten un binnen zeichnet in diesem Beitrag nicht nur die Geschichte des Sujet Verlages nach - auch die Frankfurter Buchmesse und die Auszeichnung Madjids mit dem Hermann-Kesten Preis werden thematisiert.

Die Kurzdoku finden Sie hier.

mehr Informationen

Interview: Okky Madasari auf der Frankfurter Buchmesse

Der LiteraTOUR Bücherbus war auf der Frankfurter Buchmesse unterwegs und hat unter anderem unsere Autorin Okky Madasari zum Interview gebeten:

LiteraTOUR Spezial
18.10. um 15.55 Uhr
und 22.10. um 23.30 Uhr

im ServusTV oder online.

mehr Informationen

PEN-Zentrum ehrt Madjit Mohit

"Der Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums geht 2015 an den Verleger Madjid Mohit (Sujet-Verlag, Bremen)."

Den vollständigen Artikel finden sie hier.

mehr Informationen

Auszeichnung mit Hermann-Kesten Preis
"Für seine ,kontinuierliche und beeindruckende Arbeit für Autoren, die nicht in ihrem Heimatland leben', erhält der Verleger Madjid Mohit den diesjährigen Hermann-Kesten-Preis.

Die renommierte Auszeichnung der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland ist mit 10 000 Euro dotiert und wird am 11. November in Darmstadt überreicht." (Focus)

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

 

mehr Informationen

Interview

Weserzeit auf center.tv

 

Menschen mit Luftwurzeln

Vom politischen Flüchtling zum erfolgreichen Verleger: Der Bremer Sujet-Verlag des gebürtigen Iraners Madjid Mohit hat hat sich auf deutschsprachige Literatur von Exil-Ausländern spezialisiert. Der Verleger pendelt gemeinsam mit seinen Autoren zwischen vertrauter und fremder Kultur und erreicht dabei immer größere Ausschläge - inzwischen publiziert er auch Kinderbücher und Romane.

Den ganzen Artikel hier lesen.

mehr Informationen

Vom Flüchtling zum Verleger

Seit gestern ist Madjid Mohit einer von 2.100 - so viele Aussteller sind diese Jahr auf der Leipziger Buchmesse dabei, die als erster großer Branchentreff des Jahres die Frühjahrs-Neuerscheinungen präsentieren. (…) Mit einem eigenen Stand mittendrin zu sein ist für Mohits kleinen Verlag "Sujet" in Bremen so etwas wie ein Ritterschlag (Auszug)

Den ganzen Beitrag können sie hier lesen.

mehr Informationen

Madjid Mohit, der Dritte

Madjid Mohit ist Verleger. Schon sein Vater und dessen Vater übten den Beruf aus. Trotzdem musste Mohit mit dem Sujet-Verlag beinahe bei Null anfangen: Nach der Revolution 1981 fing er an, im Familienbetrieb zu arbeiten. Vor 20 Jahren verließ er dann, zermürbt von Eingriffen und Auflagen der Zensurbehörde, sein Heimatland Iran, um nach Kanada auszuwandern. (Auszug)

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

mehr Informationen

Mehr als ein Iraner

Der Bremer Sujet Verlag hat sich auf persische Exilliteratur spezialisiert. Die Nische ist noch da, aber der Verlag kam aus ihr heraus.
Madjid Mohit hat 72 Lieblingsbücher. Wenn er beim Erzählen auf eines zu sprechen kommt, geht er zielstrebig auf ein Regal zu und greift, ohne zu suchen, nach dem richtigen Exemplar. Oft sagt er dann: "Ein tolles Buch, wirklich ein tolles Buch." (Auszug)


Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

mehr Informationen

Stolpersteine zwischen Buchdeckeln

Bisher gab es in Bremen-Nord 79 Stolpersteine in Bürgersteigen. Jetzt erzählt ein Buch über die Schicksale der Naziverfolgten vom jüdischen Kaufmann bis zum Kommunisten. Am Dienstagabend haben Projektleiterin Barbara Johr und ihre Mitstreiter das 180 Seiten starke Werk im Kito der Öffentlichkeit vorgestellt.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

mehr Informationen

Geschichten hinter den Namen

"Im Kito ist gestern der erste Band der geplanten Reihe "Stolpersteine in Bremen - biografische Spurensuche" vorgestellt worden. Er erzählt die Geschichten der Namen auf den Stolpersteinen, die in Bremen-Nord und Ritterhude verlegt sind."

Artikel aus dem Weser Report vom 25.09.2013 über die Buchpremiere von "Stolpersteine in Bremen" im KITO

Den ganzen Artikel hier anschauen.

 

mehr Informationen

Frieden finden in einer 'verrückten' Welt

"Frieden finden in einer verrückten Welt - Literaturförderpreisträger Bernd Jaeger las aus seinem zwölften Gedichtband im Meybohms Hof in Arsten. 

Über zwanzig interessierte kamen zur "Literaturstunde am Freitag", als Bernd Jaeger Ende April aus seinem neuen Gedichtband "Friede" in Meyerbohms Hof vorlas. Das regelmäßige Freizeitangebot des AWO-Wohnheims für ältere psychisch erkrankte Menschen fand an diesem Tag … (Auszug)."

Quelle: Artikel aus der AWO-Zeitung "engagiert 2/2013"über Bernd Jägers Gedichtband "Friede"

Den gesamten Artikel hier lesen.

mehr Informationen

Rezension zu Rudolph Bauer

"Schonungslose Bestandsaufnahme der Wirklichkeit.
Der Schriftsteller Rudolph Bauer geht in seinem neuen Gedichtband der Frage nach, wie die Sprache der Politik die Realität verstellt. Es gibt doch noch ein paar alte Polit-Dinosaurier, für die Werte wie wirkliche Demokratie, Humanismus, Frieden und soziale Gerechtigkeit keine Leerformeln für Sonntagsreden sind, sondern unbedingtes politisches Anliegen. (Auszug)"

Quelle: Eine Rezension von Arn Strohmeyer über Rudolph Bauers Lyrikband "Flugschriftgedichte"

Die gesamte Rezension können sie hier lesen.
 

mehr Informationen

Literaturnachrichten AAL, Nr. 116

"Und mag die ganze Welt versinken / Hafis mit dir, mit dir allein / Will ich wetteifern!" schrieb Goethe im Alter von 65 Jahren in seinem West-östlichen Divan, eine Hommage an Shams ad-Din Mohammad Hafeze Shirazi, kurz Hafis, den legendären persischen Dichter. Die Faszination, von der Goethe ergriffen war, lässt sich bis heute nachvollziehen … (Auszug).

Literaturnachrichten Afrika Asien Lateinamerika, Nr. 116 / Frühjahr 2013

Gerrit Wustmann ist Journalist, Lyriker und Herausgeber von "Hier ist Iran", erschienen im Sujet Verlag. Er schreibt u.a für die Literatur Nachrichten, herausgegeben von Litprom.

Ganzen Artikel hier nachlesen.

mehr Informationen

Facebook verschärft

Der Debütroman von Solange Bied-Charreton ist in Frankreich 2012 erschienen, nun gibt der Bremer Sujet-Verlag die deutsche Übersetzung heraus. Bied-Charreton hat das Pech, das ihr Buch „Enjoy“ im Jahr eins nach dem heiß diskutierten „The Circle“ von Dave Eggers erscheint: Ihr Thema ist ähnlich, wenn auch nicht mit so ätzender politischer Polemik aufgeladen. (Auszug)

Quelle: Eine Rezension von Iris Hetscher über "Enjoy", erschienen am 05.04.2015 als Online-Artikel des Weserkuriers.

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

mehr Informationen

nordwestradio-

"Moderator Florian Bänsch spricht mit Madjid Mohit über seine Kunst und über die Arbeit mit der Kunst anderer, über seinen vom Zufall geprägten Weg nach Deutschland, der so gar nicht geplant war, und über die Frage warum man in Deutschland von Lyrik nichts mehr wissen will."

Auszug aus dem Artikel über das Gespräch mit Madjid Mohit im Rahmen der Senung "2 nach 1" im nordwestradio.

Das Gespräch kann hier angehört werden.

Den ganzen Artikel zur Sendung hier lesen.

mehr Informationen

Inge Bucks präzise Preziosen

"Der Bremer Sujet-Verlag hat mit Inge Bucks neuem Gedichtband „Unter dem Schnee“ erneut ein literarisches Juwel veröffentlicht. Buck vermag es, in ihren wie hingehauchten Wenigzeilern eine komplette Welt vor dem inneren Auge des Lesers aufzubauen: 'Mitten im Krieg/sitzt ein Mensch/auf der anderen Seite/ des Erdballs/und angelt'." (Auszug)

Quelle: Ein Artikel von Iris Hetscher über "Unter dem Schnee", erschienen am 31.05.2015 im Weserkurier.

Den ganzen Artikel hier lesen.

mehr Informationen

Drei neue Bücher mit Poesie und Lyrik

" 'Ihre poetische Sprache ist für mich immer ein Zugang zur deutschen Lyrik gewesen. Ihre Gedichte erinnern mich an Hilde Domin: Starke Bilder werden durch eine direkte und ausdrucksvolle Sprache vermittelt. In ihren Texten nimmt die Natur eine zentrale Rolle ein. Dabei ist die Zeit das übergreifende Thema ihrer Poesie', schreibt Madjid Mohit in seinem Vorwort zu 'Unter dem Schnee'. Insofern gehen sie mit den zartgliedrigen, ebenso poetischen wie fantasievollen Collagen von Monica Schefold einen kongenialen Dialog ein." (Auszug)

Quelle: Ein Artikel von über "Unter dem Schnee", erschienen am 11.06.2015 im Weserkurier.

Der ganze Artikel kann hier gelesen werden.

mehr Informationen

© 2014 Sujet Verlag